• Alexander Holmhey

Das große Fressen

Die Weihnachtszeit ist doch was Schönes!

Lebkuchen, Glühwein, selbstgebackene Plätzchen und dann an den Feiertagen – das große Fressen.



Die Krönung ...


... ist meist die Weihnachtsgans. Super Lecker mit Knödel, Blaukraut und Zwecks der Gesundheit noch nen leckeren Salat dazu.



Auch wenn sie letztes Jahr schon bedeutend Magerer war und man mit diversen Kurzen nachgeholfen hatte, lag Sie dann doch ganz schön breit im Magen. Wahrscheinlich hat sie dort Ihre Flügel ausgebreitet.




Was kann man machen, ...


... dass das Genserl einen nicht ganz so ganserlt?


Bei den Lebkuchen, Plätzchen, Glühwein und Konsorten hilft eigentlich nur eines. Nicht ganz so viel davon. Was oft auftritt ist Sodbrennen vom übermäßigen Zucker. Dem kann man im Nachhinein mit basischen Mitteln gegenwirken. Wie z. B. mit Bullrichs Vital, Basica oder Ähnlichem.



Bei der Weihnachtsgans wird das etwas komplexer.



Der sogenannte Fettvernichter in Form eines Obstlers ist nämlich kontraproduktiv. Denn dass er die Leber und somit Gallenbildung anregt, die für die Fettverarbeitung verantwortlich es, stimmt nicht.

Alkohol bremst die Fettverdauung eher aus, weil unser Körper Alkohol immer zuerst verstoffwechselt. Somit lieg das fette Essen sogar noch länger im Magen als ohne und belastet den Organismus länger.


Was sinnvoller wäre, ist die Zufuhr von Bitterstoffen, die die Produktion der Verdauungssekrete in Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse anregen.

Um dem Ganzen im Vorfeld schon entgegenwirken zu können, ist es ratsam Die Bitterstoffe schon in die Essenszubereitung mit einfließen zu lassen.

Am leichtesten vor dem Geflügeltier oder dem Braten einen Salat mit Artischoche, Löwenzahn, Chicoree, Rucola, Endiviensalat oder Blumenkohl essen.

Zum Würzen kann man Majoran, Liebstöckel, Rosmarin, Lorbeerblätter Sauerampfer oder Salbei nehmen. Wer es Orientalischer mag kann Ingwer oder Kardamon verwenden.



Zur Nachspeise ...


... könnte man eventuell Zitrusfrüchte wie Grapefruits, Orangen oder ähnliches geben.

Abrunden könnte man das Menu mit einem Leckeren Thymiantee. Dann hat man auch gleich was für den winterlichen Husten getan. Oder evtl. ein bitteres Pils dazu. Aber natürlich alkoholfrei, Zwecks Vorfahrtsregel in der Leber und dem Autofahren natürlich.

Präventiv tuts auch ein Sherry, Portwein oder manche Prosecco-Sorten als Aperitif. Aufgrund Ihrer Bitterstoffe bestens gewappnet. Dieser sollte eine halbe Stunde vor dem Essen eingenommen werden (So machen es die Franzosen, und die müssen es ja wissen) dann verflüchtigt sich der Geschmack und man kann uneingeschränkt genießen.

Wer aber nichts desto trotz etwas zum „drüberstreuen“ braucht sollte lieber auf Kräuterlikör ausweichen als auf Obstler. Auch ein Espresso hilft. Denn Kaffee regt im Magen-Darm-Trakt die Durchblutung an und hilft somit mit.


Meistens sind so Weihnachtsessen etwas anstrengend, da man die Verwandschaft ja eh nicht so oft sieht und was manchmal auch seinen Grund hat. Dann tuts manchmal gut sich ein wenig zu Bewegen. Ein gemütlicher Spaziergang nach dem Essen ist das beste Mittel um die Trägheit im Körper fortzujagen und den Verdauungsorganen zusätzlich zu helfen. Manchmal tuts auch gut um die überhitzten Diskussionen abzukühlen, wenn man in der frischen Luft ist.


Alternativ ...


... täts auch leicht gedünstetes Gemüse mit tollen Kräutertees dazu und noch eine schöne Scheibe Tofu. Mit anschließender besinnlicher Meditation zu Jingle Bells.

Aber wer will das schon Weihnachten?



Frohes Fest und guten Appetit!

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